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Christus ist auferstanden!
Anlässlich der Karwoche und des großen Festes der Auferstehung Christi wurden in der Metropolis von Austria und im Exarchat von Ungarn zahlreiche Gottesdienste gefeiert. Einer Vielzahl von Gläubigen wurde die Möglichkeit geboten, an dem Leiden und der Auferstehung Christi liturgisch teilzuhaben, den Segen des Osterfestes und die Freude der Auferstehung in Ihrem Leben zu empfangen.
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„Christus ist auferstanden!“ ruft der Ökumenische Patriarch Bartholomaios in seiner Osterbotschaft allen Christen zu. Die Welt sei voll von „Kreuzen“ - Krieg, Terror, religiöser Fanatismus, Hunger, Krankheit, Flüchtlingselend oder Naturkatastrophen – doch die heilige orthodoxe Kirche erinnere daran, „dass wir uns freuen dürfen, denn Christus, unser Herrscher, hat über alle gesiegt. Er bringt uns die Freude und erleuchtet alles“, so der Patriarch und weiter: „Die Welt, in der wir ewig leben werden, ist Christus: das Licht, die Wahrheit, das Leben, die Freude, der Friede.“ Diese Botschaft der Bezwingung des Todes durch das Leben, des Sieges des „heiteren Lichts“ der Osterkerze über die Finsternis der Konfusion, die Botschaft der Vertreibung der Bedrängnisse und Probleme durch das abendlose Licht der Auferstehung verkündet das Ökumenische Patriarchat der ganzen Welt und es lädt alle Menschen ein, sie wahrzuhaben.
Hier: Die Osterbotschaft von Seiner Allheiligkeit Patriarch Bartholomaios im Wortlaut.
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Das Osterfest darf sich nicht auf wenige Tage des liturgischen Jahres beschränken, denn: „Es ist das Hochfest der Hochfeste, das uns jeden Tag beeinflusst und unserer ganzen Existenz erst Sinn verleiht!“ Das betont Metropolit Arsenios in seiner Osterbotschaft. „Wir feiern die Tatsache, dass unser Gott ein Gott des Lebens ist. Wir jubeln darüber, dass Er den Tod besiegt hat“, schreibt der Metropolit. Es gehe bei Ostern nicht bloß um die Erinnerung an ein Ereignis aus der Vergangenheit, sondern „wir leben heute die Bedeutung des Opfers Christi am Kreuz, nicht nur emotional, sondern existenziell, als Zeichen der Änderung unseres eigenen Lebens, als Möglichkeit der Umkehr und Rückkehr zu Ihm.“ Die österliche Freude sei dann wahrhaft, „wenn dieses Fest der Anlass wird, das Königreich Gottes zu leben, wenn der alte Mensch zum neuen Leben geführt wird, zum Leben der Auferstehung“.
Hier: Die Osterbotschaft von Metropolit Arsenios im Wortlaut.
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Als „Wendepunkt“ im Leben eines jeden Christen bezeichnet Metropolit Arsenios das Osterfest. Ostern sei kein Fest der sentimentalen Erinnerung sondern ein existenzielles gegenwärtiges Ereignis. Ostern werde nur dann in rechter Weise begangen, wenn sich jeder einzelne Mensch zu Jesus Christus hinwendet. „Das Osterereignis der Auferstehung ist der Kern unseres christlichen Glaubens. Gott ist ein Gott des Lebens. Er hat den Tod überwunden“, sagt der Metropolit wörtlich. Und dieses Osterereignis „möchte unseren gesamten Alltag durchdringen“.
Hören Sie das gesamte Interview hier.
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Am Palmsonntag, 9. April 2017, stand Metropolit Arsenios der Göttlichen Liturgie des Festes in der Kirche zum Hl. Georg in Wien vor. Mit ihm zelebrierten der Bischofsvikar und Erzpriester des Ökumenischen Thrones P. Ioannis Nikolitsis, Erzpriester P. Alexander Lapin, Priester P. Nikolaus Rappert und Erzdiakon P. Athanasius.
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Am Sonntag, 2. April 2017, besuchte Seine Eminenz Metropolit Arsenios die Gemeinde in Graz und feierte gemeinsam mit dem Priester Zaphirios Koutelieris und zahlreichen Gläubigen die Göttliche Liturgie.
Der Metropolit bezog sich in seiner Predigt auf die Evangeliumsperikope des Sonntags, die berichtet, wie Jesus mit den Jüngern über seine bevorstehende Passion spricht und ihnen sein Leiden, aber auch seine Auferstehung ankündigt. Die in diesem Kontext umso unpassendere Reaktion der beiden Jünger Jakobus und Johannes, den Herrn zu bitten, im Reich Gottes zu seiner Linken und Rechten sitzen zu dürfen, weist Jesus mit Hinweis auf weltliche Machtverhältnisse zurück: „Bei euch soll es nicht so sein! Der Erste soll der Letzte und der Diener aller sein.“ Jesus zeige uns hier ein neues Ethos, eine neue Art, wie Gemeinschaft gelebt werden soll. Unsere Kraft, die Kraft der Christen fuße nicht auf einer weltlichen Instanz, sondern in Christus selbst. Für den Christen sei Jesus der Quell der Kraft, so der Metropolit.