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Mit geistlicher Freude wurde das große Marienfest der Verkündigung des Herrn im Kloster der Gottesmutter Maria Schutz und des Heiligen Paisios in Sankt Andrä am Zicksee gefeiert. Am Mittwoch, den 25. März, fand eine feierliche göttliche Liturgie statt, die von Seiner Eminenz Metropolit Arsenios von Austria geleitet wurde. Mit ihm zelebrierte Seine Exzellenz Bischof Maximos von Aristi, während der Stavrophor Ökonom Aristidis Ganosis sowie Hieromönch P. Andreas Bolla die Bischöfe liturgisch begleiteten, unter reger Teilnahme der Gläubigen, die gekommen waren, um die allheilige Gottesmutter zu ehren.

In seiner Predigt bezog sich Seine Eminenz auf die tiefe Bedeutung des Festes und betonte, dass die Verkündigung nicht nur ein Ereignis der Vergangenheit sei, sondern den Gläubigen in den Beginn der göttlichen Heilsökonomie einführe. Die Verkündigung sei der Anfang des Mysteriums der Menschwerdung, die keine moralische Korrektur des Menschen, sondern eine ontologische Erneuerung darstelle. Dort in Nazareth, in der Stille, traf die Freiheit Gottes auf die Freiheit des Menschen.
Die Jungfrau Maria nahm die Botschaft nicht einfach nur hin, sondern stimmte frei zu und übernahm die gesamte Last des Mysteriums. Wo Eva einst den eigenen Willen vorzog, öffnete die allheilige Gottesmutter durch ihren Gehorsam den Weg des Heils. Gott rettet den Menschen nicht durch Zwang, sondern in einer Beziehung, und diese Beziehung beginnt mit dem „Es geschehe“, welches die Tragödie des Falls umkehrt. Die Verkündigung ist ein ständiger Ruf; Gott verkündet weiterhin, und die Frage ist, ob der Mensch weiterhin hört. Das Heil wird in uns geboren, wenn das Wort Gottes auf die freie Zustimmung des Herzens trifft.
Nach der Göttlichen Liturgie folgte ein festlicher Empfang im Archontariki des Klosters, bei dem die Gläubigen die Gelegenheit hatten, tröstende Worte zu hören und mit Seiner Eminenz sowie den Vätern ins Gespräch zu kommen.